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Foto: © Universal Music

"Er konnte nicht mehr. Er wollte seinen Frieden finden."

...das schreibt die Familie in einem Statement:

"Our beloved Tim was a seeker, a fragile artistic soul searching for answers to existential questions. An over-achieving perfectionist who travelled and worked hard at a pace that led to extreme stress. When he stopped touring, he wanted to find a balance in life to be happy and be able to do what he loved most – music. He really struggled with thoughts about Meaning, Life, Happiness. He could not go on any longer. He wanted to find peace. Tim was not made for the business machine he found himself in; he was a sensitive guy who loved his fans but shunned the spotlight. Tim, you will forever be loved and sadly missed. The person you were and your music will keep your memory alive."

Der schwedische DJ starb am Freitag, 20. April in Maskat, in der Hauptstadt des Oman. Er hatte schon lange mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Die Familie gibt in ihrem Statement Hinweise darauf, dass es sich womöglich um Selbstmord handelt.

In der Dokumentation “True Stories” (Ausstrahlung im Oktober 2017) deutete Avicii sein Tod an. Demnach warnte der schwedische Musiker seinen ehemaligen Manager und dessen Team davor, dass er bald “tot umfallen” würde. Er sagte unter anderem: “Ich habe ihnen mitgeteilt, dass ich keine Shows mehr spielen werde. Außerdem habe ich ihnen in etwa das gesagt: ‘Ich werde das nicht überleben.’ Ich habe es so oft gesagt”.


Seine Songs „Wake me up“ und „Levels“ wurden in Clubs auf der ganzen Welt gespielt.


Depressiv? Hier bekommst Du sofort Hilfe!

Wir berichteen in der Regel nicht über Selbsttötungen, um keinen Anreiz für Nachahmung zu geben – außer, Suizide erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Du depressiv bist, Selbstmord-Gedanken hast, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de) unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222.