2018 Kalender © Thaut Images - Fotolia.png
© Thaut Images - Fotolia

Zum Jahreswechsel traten zahlreiche gut gemeinte Neuerungen in Kraft, die das Leben einfacher machen sollen - oder bestimmte Missstände beheben.

Gesetzliche Änderungen

  • Mütter: Auch nicht berufstätige junge Mütter bekommen künftig eine Pause: Schülerinnen und Studentinnen können seit 1.1 Mutterschutz in Anspruch nehmen.
  • Kreditkartennutzer: Beim Missbrauch von Deiner Kreditkarte oder Deines Online-Bankings haftest Du ab diesem jahr in der Regel nur noch bis zu einem Betrag von 50 Euro. Außerdem dürfen Händler in der EU ab dem 13. Januar 2018 keine gesonderten Entgelte mehr für gängige Kartenzahlungen, SEPA-Überweisungen und Lastschriften in Euro erheben.
  • Hartz-IV-Bezieher: Der Regelsatz für alleinstehende Hartz-IV-Empfänger steigt zum 1. Januar von 409 Euro auf 416 Euro, der Betrag für Paare erhöht sich von 368 Euro auf 374 Euro pro Partner.
  • Arbeitslosengeld aus dem Supermarkt: Empfänger von Arbeitslosengeld können sich künftig in besonders dringenden Fällen einen Vorschuss bar an Supermarktkassen auszahlen lassen
  • Telefonkunden: Die Bundesnetzagentur schützt die Verbraucher besser vor Telefon-Abzocke, die mit Ping-Anrufen arbeiten.
  • Schlechtverdiener: Der Mindestlohn für Pflegekräfte steigt in Westdeutschland und Berlin ab 1. Januar von 10,20 Euro auf 10,55 Euro. In den neuen Bundesländern wird er von 9,50 Euro auf 10,05 Euro angehoben.
  • Steuerzahler: Der Grundfreibetrag steigt von 8820 Euro auf 9000 Euro, bei Ehepaaren und eingetragenen Lebenspartnerschaften auf 18 000 Euro.
  • Arbeitnehmer: Der Beitragssatz für die gesetzliche Rentenversicherung sinkt zum 1. Januar 2018 von 18,7 auf 18,6 Prozent.
  • Frauen: Um Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen zu verringern, erhalten Beschäftigte im neuen Jahr einen Auskunftsanspruch.
  • Familien: Der steuerliche Kinderfreibetrag steigt zum Jahreswechsel um 72 Euro auf 7428 Euro. Das monatliche Kindergeld wird um zwei Euro angehoben.
  • Urlauber: Reisende müssen ab Juli höhere Preisaufschläge für schon gebuchte Reisen hinnehmen. Der Veranstalter darf den Preis bis zu 20 Tage vor Reisebeginn um bis zu acht Prozent erhöhen.

Neue Technik-Wunder? Diese Smartphones kommen!

  • Wie Samsung bereits 2017 schon ankündigte, dürfte dieses Jahr ein "Galaxy X" in den Handel kommen. Außerdem ist das Galaxy S9 momentan das Gesprächsthema. Es soll vom Aussehen keine große Veränderung kommen.
  • Das K10 (2018), soll eher kleinere Verbesserungen aufweisen. Es wird wie beim Vorgänger bei einem 5,3" Display im 16:9-Format bleiben. Außerdem werden wir mehr Speicherkapazität, sowie einen leistungsstärkeren Akku erwarten dürfen.
  • Sony hat die Angewohnheit, jedes halbe Jahr ein neues Flaggschiff vorzustellen.
  • Zum P11 von Huawei sind bisher noch nicht viele Informationen ans Licht gekommen, doch Insider verraten, dass das P11 vom Design fast genauso aussehen wird, wie das iPhone X. Außerdem werden wie immer Leistungsverbesserungen vorgenommen.
  • Apples iPhone: Na, wie wird es wohl heißen? iPhone 10 Pro, iPhone 8s oder doch iPhone 9? Man sagt jedenfalls: "ein neues Jahr, ein neues iPhone."

Streamingdienste EU-weit nutzen

  • Abonnenten von Streaming-Diensten wie Netflix, Sky Go oder Maxdome können ihre Abo-Dienste ab dem 20. März 2018 auch während des Urlaubs im EU-Ausland nutzen. Die bislang üblichen Ländersperren fallen durch eine Verordnung des EU-Parlaments weg. Die Regelung gilt allerdings nur bei vorübergehenden Aufenthalten im Ausland. Zusätzliche Gebühren dürfen die Anbieter für die neue Nutzungsmöglichkeit nicht erheben.