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Auch zum Tag des Orgasmus steht fest: Jeder erlebt ihn anders und manche wissen gar nicht, ob sie jemals einen hatten. Hier die 11 kuriosesten Fakten zum Thema Orgasmus.

1. Auch Männer faken Orgasmen

Nicht nur Frauen tun es. Auch 30 Prozent der Männer haben zugegeben bereits einen Orgasmus vorgespielt zu haben. Im Vergleich zu den Frauen sind sie allerdings deutlich in der Unterzahl. 80 Prozent haben zugegeben bereits mal einen Orgasmus gefaked zu haben.

2. Der Migräneanfall

Das Totschlagsargument „Liebling, ich habe Kopfschmerzen“ zählt ab sofort nicht mehr. Eine Studie belegt: regelmäßiger Sex hilft gegen Migräne. Außerdem wirkt Sex schneller als eine Kopfschmerztablette.

3. Warum erleben wir überhaupt Orgasmen?

Gut möglich, dass das ein entwicklungsbiologisches Versehen ist! Quasi ein Überrest. Wusstest Du übrigens, dass einige Menschen alleine durch die Berührung der Brustwarzen Orgasmen erleben? Glaubst Du nicht? Doch, das ist wirklich wahr. Sogar in Händen und Füßen können Einzelne Höhepunkte verspüren.

4. Permanente Erregung

Zwischen 150 und 200 Orgasmen am Tag haben Frauen, die unter einer „andauernden permanenten Erregungsstörung" leiden. Das passiert, weil die Blutzirkulation zu den Sexualorganen bei den Betroffenen stark erhöht ist. Schon der Hauch einer Stimulation führt zum Höhepunkt. Betroffene leiden darunter meist sehr, klagen über Erschöpfung und Konzentrationsschwierigkeiten.

5. Die Manneskraft

Zehn Milliliter Ejakulat, also ein kleines Schnapsglas voll, verschießt „Mann" durchschnittlich pro Samenerguss. Das macht eine Lebensleistung von 53 (!) Litern. Und das entspricht immerhin dem Fassungsvermögen eines klassischen Reisekoffers.

6. Parallelen zum Tierreich

Nicht nur Menschen, sondern auch Bonobo-Affen (und möglicherweise Delfine) haben Sex einfach so, zum Spaß. Bonobo-Affen „benutzen" Geschlechtsverkehr sogar zum Zweck der Versöhnung und Regulation von Spannungen untereinander. Ansonsten dient Paarung im Tierreich ausschließlich der Zeugung von Nachwuchs. Auch Tiere haben Orgasmen, ein Schwein sogar bis zu 30 Minuten lang, was für sie aber kein Grund zu sein scheint, außerhalb der Fortpflanzungszeit an Sex zu denken.

7. Der Orgasmus: eine Kopfsache

Ganze sechs Hirnregionen gleichzeitig, hält so ein Orgasmus auf Trab. Endorphine verdrängen Schmerzen, das Hormon Oxytocin vermittelt Vertrauen und Geborgenheit. Gefühle werden reguliert, das neuronale Zentrum für Vernunft und Kontrolle wird vollständig abgeschaltet. Hört sich nach Droge an!

8. Pränatale Höhepunkte

Sogar im Mutterleib können Vorstufen von Orgasmen beobachtet werden. Vor allem männliche Embryonen berührten und stimulierten auf Ultraschallbildern ihre Geschlechtsorgane. Übrigens praktizieren auch Kinder weit vor der Geschlechtsreife Selbststimulation.

9. Mords Vergnügen?

Als „Le petit mort", zu Deutsch „der kleine Tod" bezeichnen die Franzosen den Höhepunkt. Gar nicht so falsch, denn tatsächlich gibt es Frauen und Männer, die während eines Orgasmus in Ohnmacht fallen. Der Grund: Sex bedeutet Hochleistungssport. Es kann sowohl zu Überatmung, als auch zu Erschöpfungszuständen und Schwächeanfällen kommen.

10. Es gibt nur einen Orgamus!

Glaubt man den Schriften des Psychoanalytikers Sigmund Freud, können Frauen einen klitoralen oder vaginalen Orgasmus erleben. Die Sexforscher Masters und Johnson führten auf dem Gebiet 1966 zahlreiche Studien durch und fanden heraus: Es gibt nur EINEN weiblichen Orgasmus — aber mehrere Wege, den Höhepunkt zu erreichen.

11. Einschlafhilfe

So ein Orgasmus kann ganz schön ermüdend sein, zumindest für ihn: Beim männlichen Orgasmus wird vom Gehirn nämlich der neurochemische Wirkstoff Prolaktin freigesetzt. Ein erhöhter Proaktinspiegel scheint wiederum in Zusammenhang mit dem Einsetzen von Müdigkeit zu stehen. Nicht allzu verwunderlich also, dass er nach dem Sex schnell und selig entschlummert.

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