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Fingerabdruckfunktion überarbeitet

Während der Fingerabdruckscanner beim Samsung Galaxy S8 noch neben der Kamera platziert war, liegt er jetzt unterhalb der Linse. Somit wird verhindert, dass man beim Entsperren des Handys direkt die Linse berührt.

Beim S9+, dem größeren Modell, gibt es sogar eine ganz neue Identifikationsmethode. Der „Intelligent Scan“ fasst Gesichts- und Iriserkennung zusammen. Wie gut dieser Scan in der Praxis funktioniert, ist noch nicht bekannt.

Neue Farbe: Samsung Galaxy S9 auch in Lila erhältlich

Neben Schwarz und Blau gibt es das neue Samsung Galaxy S9 nun auch in Litac Purple, also einem Lila. Die Farbe orientiert sich übrigens an von der Firma Pantone festgelegten Farbe des Jahres. Bereits beim S6 hatte man sich an Pantone orientiert und eine grüne Alternative angeboten.

Mehr Licht und noch mehr Bilder – verbesserte Kamera beim Samsung Galaxy S9

Für den Selfiemodus verfügen sowohl das S9, als auch das S9+ über eine 8 Megapixelkamera. Auf der Rückseite hingegen gibt es zwei Kameraausführungen: Zum einen haben sowohl das S9 als auch das S9+ eine Weitwinkelkamera mit zwölf Megapixeln. Beim Plus-Modell ist die jedoch zusätzlich mit einer variablen Blende bestückt und wird von einer Zusatzkamera mit Teleobjektiv ergänzt.

Ist es beim Fotografieren hell, arbeitet die Hauptkamera mit dem Blendenwert F2.4. Geht die Helligkeit auf einen Wert von unter 100 Lux zurück, weitet sich die Objektivblende automatisch auf den Wert F1.5. So sollen 28 Prozent mehr Licht zum Fotochip durchkommen als beim Galaxy S8, dessen Kamera noch F1,7 hatte. Das Teleobjektiv arbeitet immer mit F2.4. Als Ergebnis sollen somit bessere Bilder bei Dämmerung entstehen.

Neu ist auch, dass der Fotochip des S9 und S9+ mit einem eigenem Speicher bestückt ist. Der Vorteil des integrierten Speichers: Man kann sehr viele Bilder sehr schnell nacheinander aufnehmen. Wie Sony nutzt Samsung das, um extreme Zeitlupen mit bis zu 960 Bildern pro Sekunde zu ermöglichen. Der Speicher reicht allerdings nur für 0,2 Sekunden Echtzeit, die bei 960 Bildern pro Sekunde auf sechs Sekunden ausgedehnt werden.

Samsung Galaxy S9 als Helfer im Urlaub und Emoji-Ersteller

Ebenfalls neu ist eine Funktion, die mit dem Handy anvisierte Texte von einer Sprache in eine andere übersetzt. Wenn das in der Praxis genauso gut funktioniert wie in Samsungs Demonstration, kann man damit etwa im Urlaub Speisekarten übersetzen.

Populär könnten aber die sogenannten AR-Emojis werden. Damit können Emojis mit eigener Gesichtsmimik erstellt werden.

Kleine, kaum sichtbare Änderungen beim Samsung S9

Die Bildschirme sind minimal größer geworden. Das liegt vor allem daran, dass der Rahmen oben und unten etwas schmaler geworden ist. Die Auflösung bleibt allerdings bei 2960x1440 Pixel. Auch das S9 und S9+ sind wasser- und staubdicht und können kabellos geladen werden.

Wann kommt das Samsung Galaxy S9 und was kostet es?

Im Handel wirddas Samsung Galaxy S9 ab dem 16. März erhältlich sein. Das normale S9 soll 849 Euro, das S9+ sogar 949 Euro kosten.