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Wir haben ein paar nützliche Tipps zusammengestellt, auf die Du achten kannst, um nicht auf eine Betrüger-Masche beim Online-Shopping reinzufallen.

6 Anzeichen an denen man einen Trickbetrüger erkennen kann:

  1. Der Artikel ist sehr günstig, deutlich günstiger als ähnliche Artikel gehandelt werden
  2. Der Verkäufer hat keine Telefonnummer angegeben
  3. Der Verkäufer ist ein privater Verkäufer
  4. Die Zahlung soll per Vorauskasse erfolgen
  5. Ein persönliches Treffen ist aus verschiedenen Gründen nicht möglich
  6. Der Verkäufer bietet weitere, hochwertige Artikel an

Weitere Tipps:

  • Versuch auch telefonisch Kontakt zum Verkäufer aufzunehmen
  • Frag nach der Originalrechnung
  • Wählt Zahlung bei Abholung oder eine sichere Zahlungsmethode wie z.b Paypal

Sichere Zahlungsmethode

Wählt bei Paypal immer „Ware & Dienstleistungen“ nie „Freunde um Familie“, umso den automatischen Käuferschutz von Paypal nutzen zu können. Unsichere Zahlungsmethoden sind: MoneyGram, WesternUnion oder Standard Überweisungen, da es schwierig bis unmöglich ist, das Geld zurück zu bekommen.

Weitere Maschen

Immer wieder versuchen Verkäufer mit fiesen Maschen den Käufern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die bekanntesten sind unter anderem die falsche Versandbestätigung, die Dreiecks-Masche, bei der ein Verkäufer und ein Käufer miteinander übers Ohr gehauen werden oder der Abhol-Trick.

Falsche Versandbestätigung

Dabei bietet der Betrüger an, die Ware auf Kosten seines Arbeitgebers an Sie zu versenden. Die Bezahlung soll per Nachnahme an den Paketzusteller erfolgen. Stimmst Du dieser Art des Versandes zu, kommt eine gefälschte Mitteilung der Post an. In dieser ist plötzlich die Rede von der Bezahlung per Paysafecard. Die sollst Du einscannen und im Anhang an eine Antwort der vermeintlichen Post-Mail versenden. Die Folge: Das Geld ist unwiderruflich weg, die versprochene Ware kommt nie an und der Betrüger ist nicht mehr zu erreichen.

Dreiecks-Masche

  1. Ein Produkt wird für einen beliebigen Wert (im Beispiel 100 Euro) im Internet ein. Der "Dieb" kauft den Gegenstand.
  2. Er bekommt die PayPal E-Mail-Adresse übermittelt, um die Zahlung vorzunehmen. Gleichzeitig verkauft er einen anderen Artikel (bspw. ein Handy) für 100 Euro, den er selbst nicht einmal hat.
  3. Eine dritte Person kauft dieses Handy für 100 Euro. Der Dieb übermittelt aber nicht seine PayPal-Adresse zur Bezahlung, sondern gibt die des ersten Verkäufers an.
  4. Der Verkäufer erhält 100 Euro und will den Artikel nun an den Dieb versenden. Die Adresse für den Versand weicht aber von der Adresse ab, die mit der PayPal-Zahlungsbestätigung mitgeteilt wurde. In einem Zwischenschritt fordert der Dieb den Verkäufer auf, die Ware an eine andere, hiervon abweichende Adresse zu verschicken. Das ist auch der Grund warum hier der PayPal-Verkäuferschutz nicht greifen kann.
  5. Nachdem die dritte Person lange auf Ihr Handy gewartet hat und dieses nicht ankam, zieht sie das Geld zurück. Da diese unbekannte Person das Handy offenbar nicht bekommen hat, ist sie laut PayPal im Recht und erhält den Betrag dank des Käuferschutzes zurücküberwiesen.
  6. Letztendlich steht der Verkäufer leer da: Der Dieb hat den Gegenstand und nichts dafür bezahlt, die andere Person erhält das Geld zurück.

Abhol-Trick

Dabei überweist der Betrüger die fällige Summe und schlägt vor, dass ein Bekannter die Ware abholt. Geht die Übergabe wie verabredet über die Bühne, schnappt die Falle zu. Denn der Betrüger behauptet später, die Ware nie erhalten zu haben. So bekommt er das Geld zurück und hat sowohl die Ware als auch das Geld. Der Verkäufer hat schlechte Karten, denn er kann nicht beweisen, den Artikel geliefert zu haben. Anders wäre es bei einem versicherten Paketversand, da hat der Verkäufer den Beleg samt Sendungsnummer als Beweis. Akzeptiere bei Abholung nur Bargeld oder eine vorab ausgeführte Überweisung.


Noch mehr detailliertere Infos findest Du zum Beispiel unter folgendem Link:
https://www.ebay.de/gds/20-fiese-Ebay-Tricks-Tipps-wie-Sie-sich-schuetzen-/10000000007818495/g.html