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Am Mittwochmittag kam es im Paulus-Viertel zu einer Schießerei. Dabei sind zwei Personen getötet worden.

Am Mittwochmittag hat an der Synagoge im Paulus-Viertel ein Mann mit einer Maschinenpistole mehrere Schüsse abgefeuert. Der mutmaßliche Täter versuchte, sich Zutritt in das Gebäude zu verschaffen. Ebenso platzierte er wohl Sprengsätze an dem Gebäude. Die jüdische Gemeinde alarmierte die Polizei. Eine vorbeilaufende Passantin wurde hier offenbar von dem mutmaßlichen Täter erschossen. Die gesamte Tat dokumentierte der Attentäter live im Internet.

Nachdem der Mann keinen Zugang zur Synagoge fand, flüchtete er wohl mit einem Auto in die Ludwig-Wucherer-Straße. Dort griff er mutmaßlich einen Döner-Imbiss an und erschoss einen weiteren Passanten. Außerdem feuerte er mehrmals auf Polizisten. Diese erwiderten das Feuer und trafen den mutmaßlichen Täter. Daraufhin ging er zu Boden. Nach wenigen Sekunden stand er wieder auf und setzte die Flucht fort.

Auf seiner Flucht stoppte er laut Bild-Zeitung an einer Werkstatt in Landsberg im OT Wiedersdorf. Er forderte wohl die Angestellten auf, ihm ein neues Auto zu geben. Er bekam jedoch keins. Ein weiterer Mann mischte sich ein und wurde vom mutmaßlichen Täter angeschossen. Der Verletzte kam mit einem Heli ins Krankenhaus.

Der mutmaßliche Täter flüchtete nun wohl mit einem Taxi, das vor der Werkstatt stand. Auf der B91 bei Werschen wurde er schließlich von einem LKW gestoppt. Nach dem Unfall konnte der mutmaßliche Täter festgenommen werden.

Am Abend wurden Bauzäune aufgestellt, um den Zugang und die Sicht auf die Humboldtstraße in Halle zu verhindern.

Die Deutsche Bahn hatte am Mittwoch den Bahnhof in Halle gesperrt. Sämtliche Geschäfte in der Innenstadt hatten ihre Türen abgeschlossen.

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Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Die Bundesanwaltschaft ermittelt nach den tödlichen Schüssen in Halle. Bei den Opfern handelt es sich laut Polizei um einen Mann und eine Frau.

Die Tat fällt auf den höchsten jüdischen Feiertag "Jom Kippur" (deutsch: Versöhnungstag oder Versöhnungsfest).

„Nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse müssen wir davon ausgehen, dass es sich zumindest um einen antisemitischen Angriff handelt“, sagte Innenminister Horst Seehofer (CSU) am Mittwochabend.

Die Polizei Halle bittet die Bevölkerung um Mithilfe

Falls jemand Fotos oder Videos vom Tatgeschehen oder sonstige Hinweise hat, wird darum gebeten, das BKA zu unterstützen. Über folgenden Link können Fotos/Videos hochladen gewerden.

>> https://bka.hinweisportal.de/~portal/de/select

Hinweis-Telefone

Folgende Rufnummern sind geschaltet:

  • 0345 224 - 1712
  • 0345 224 - 1719
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