18. November 2021 – 89.0 RTL

Fastfood

Fast-Food-Hammer: Krasse Neuerung bei McDonald's

Vieles verändert sich - auch McDonald's. Die Fast-Food-Kette startet mit einer Neuerung, die das Menü zunächst etwas teurer erscheinen lässt. Aber nur zunächst.

Bisher wurde bei McDonald´s kaum an Verpackungen gespart. Softgetränke werden in Pappbechern mit Plastikdeckel und Strohhalm (neuerdings aus Papier) serviert, die Pappschachteln, in denen die Burger über den Tresen geschoben werden, landen wenige Minuten nach erstmaliger Verwendung im Müll. Hinzukommt auch das Papier, das auf den Tabletts aufliegt sowie die Verpackung, in denen Pommes serviert werden. Nimmt man das McDonald's-Menü mit nach Hause, wird die Liste sogar noch länger. Aber das soll sich jetzt ändern!

McDonald's verändert sich

Mittlerweile ist auch die breite Masse für Umweltprobleme und Müllvermeidung sensibilisiert. Das weiß auch McDonald's - und kündigt eine Änderung an, die dem schlechten Image wohl entgegenwirken soll.

Pilotprojekt: 1 Euro Pfand

Nicht neu ist das Pfandsystem. Aber bei McDonald´s schon. In Deutschland wird dieses Konzept derweil in zehn verschiedenen Filialen getestet, unter anderem in Berlin und München. Es beschränkt sich zunächst auf Getränke und Desserts.

Diese können in den ausgewählten Restaurants in Mehrweg-Behältern bestellt werden. Wenn Du das in Anspruch nimmst, zahlst Du einen Euro Pfand, den Du Dir später wieder zurückholen kannst.

Das Pilotprojekt wird zunächst bis zum Ende diesen Jahres andauern. Läuft es aus Sicht von McDonald's gut, wird das Mehrweg-Konzept 2022 flächendeckend eingeführt.


EU macht Druck

Eine Entwicklung, die jedoch vorauszusehen war. Denn ab dem 03. Juli 2021 dürfen in der Europäischen Union keine neuen Wegwerfprodukte, also Einweg-Plastikartikel wie To-Go-Becher, Trinkhalme und auch Fast-Food-Verpackungen, mehr produziert werden. Allerdings können die Mengen, die bisher produziert wurden, noch abverkauft werden.
Doch nicht nur das. Mit dem Mehrweg-Test kommt McDonald's einem weiteren EU-Gesetz zuvor. Das besagt, dass ab dem Jahr 2023 neben Wegwerfprodukten auch Mehrweg-Optionen angeboten werden müssen.


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