25. September 2026 – 89.0 RTL
Fast eine Million Autos in Deutschland sind potenziell von einem Rückruf betroffen. Der Grund: Eine Schraube am Lenkgetriebe kann rosten und im schlimmsten Fall brechen. Betroffene Fahrzeuge müssen deshalb in die Werkstatt.
Eine kleine Schraube mit möglicherweise großen Folgen: Bei mehreren Modellen des Volkswagen-Konzerns kann Korrosion die Befestigung des Lenkgetriebes beschädigen. Reißt die Schraube ab, könnte die Lenkung beeinträchtigt werden oder sogar ausfallen. Sach- oder Personenschäden im Zusammenhang mit dem Defekt sind bislang nicht bekannt.
Welche Autos sind betroffen?
- VW: Golf, Golf Variant, Tiguan, Touran und Caddy, produziert zwischen September 2013 und Juli 2024. In Deutschland sind knapp 900.000 Fahrzeuge potenziell betroffen.
- Audi: Q3, produziert zwischen Oktober 2017 und Mai 2024. Hier geht es um 58.555 Fahrzeuge in Deutschland.
- Seat: Ateca und Tarraco aus dem Produktionszeitraum April 2016 bis September 2024. Für Deutschland werden 43.574 Fahrzeuge genannt.
Wichtig: Wer eines dieser Modelle fährt, ist nicht automatisch vom Rückruf betroffen. Ob das eigene Auto in die Werkstatt muss, lässt sich über die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) bei einer Vertragswerkstatt klären.
Was passiert in der Werkstatt?
Bei betroffenen Autos wird die Verschraubung überprüft und die Schraube durch eine korrosionsbeständigere ersetzt. Für Fahrzeughalter ist das kostenlos.
Für Nachfragen helfen diese Rückrufcodes: 48VS für VW, 48LG für Audi und 48T7 für Seat. Die KBA-Referenznummern lauten 17016R (VW), 17014R (Audi) und 17017R (Seat).