20. Januar 2026 – 89.0 RTL

neu im Februar

Einspeisevergütung, Heizungsgesetz, Urlaub: Änderungen im Februar 2026

Im Februar 2026 gibt es wieder einige Neuerungen und Änderungen: Eine Währung wird abgeschafft, die Einspeisevergütung für Solarstrom sinkt und einiges mehr.

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Eine Frau dreht an einem Heizungsthermostat., Foto: Marcus Brandt/dpa

Der Monat Februar bringt ein paar Neuerungen mit sich, die insbesondere Reisenden Erleichterungen bringen könnten. Personen, die über die Anschaffung einer Solaranlage nachdenken, sollten einen wichtigen Termin im Hinterkopf behalten.

Einspeisevergütung für Solarstrom sinkt

Besitzer einer Photovoltaikanlage oder eines Balkonkraftwerks sollten sich auf einige Anpassungen gefasst machen: Ab dem 1. Februar 2026 wird die Vergütung für den ins Netz eingespeisten Solarstrom reduziert. Diese Regelung betrifft nur Anlagen, die ab diesem Datum angemeldet werden. Für bereits bestehende Anlagen bleibt die Vergütung unverändert, doch für neu gemeldete Anlagen fällt sie um ein Prozent niedriger aus. Konkret erhalten Anlagen bis zu 10 Kilowatt-Peak bei Volleinspeisung dann 12,34 Cent pro kWh, im Gegensatz zu zuvor 12,47 Cent. Für die nächste Reduzierung der Einspeisevergütung ist der 1. August 2026 vorgesehen. Diese niedrigere Vergütung gilt grundsätzlich nur für neue Anlagen. Allerdings wird 2026 voraussichtlich das letzte Jahr sein, in dem eine Einspeisevergütung für neue Solaranlagen besteht.

Eckpunkte für ein neues Heizungsgesetz

Das bestehende Gebäudeenergiegesetz soll durch das Gebäudemodernisierungsgesetz ersetzt werden. Bis Februarende 2026 plant die Bundesverwaltung, die grundlegenden Eckpunkte festzulegen. Aufgrund der Verpflichtungen Deutschlands zur Klimaneutralität wird es jedoch trotz des absehbaren Abschieds vom alten Heizungsgesetz kaum grundlegende Änderungen gegenüber den bisherigen Regelungen geben. Unabhängig davon ist die Wende hin zu umweltfreundlicheren Heizsystemen bereits in vollem Gange.

Euro ersetzt Lew in Bulgarien endgültig

Ab dem 1. Februar besteht der Euro als einziges Zahlungsmittel in Bulgarien. Während der Lew zum Jahresbeginn 2026 bereits als nationale Währung abgelöst wurde, konnten sowohl Einheimische als auch Touristen bis Ende Januar mit beiden Währungen bezahlen. Urlaubern eröffnet sich somit ein vereinfachter Preisvergleich und kostenlose Kartenzahlungen werden ebenso erleichtert.

Großbritannien: Ohne ETA kein Boarding

Für die Einreise nach Großbritannien ist seit April 2025 eine elektronische Reisegenehmigung ETA obligatorisch. Neu ist, dass Fluggesellschaften ab dem 25. Februar 2026 Passagiere ohne gültige ETA nicht mehr boarden lassen dürfen. Die Genehmigung sollte spätestens 72 Stunden vor Abflug beantragt werden und bleibt zwei Jahre lang ohne Einschränkung für beliebige Reisen gültig.

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